Which Munari?

De Padova Showroom, Mailand

6–23 Nov 2013

depadova.it


Im November zeigt der De Padova Showroom in Mailand eine Ausstellung über Bruno Munari. Sie basiert auf einer privaten Sammlung Piero Polatos, der Designschüler, Freund und Kollege von Munari war.




Which Munari? Everyone knows a different Munari

Bruno Munari (1907–1998) war in so vielen Bereichen unterwegs, dass es schwer fällt einen Überblick zu behalten – und man immer wieder Überraschungen erlebt, wenn sich mit seinem Werk befasst. Er war Künstler, Industriedesigner, Grafikdesigner, aber auch Bildhauer, beschäftigte sich mit Literatur, Poesie und Film, …

1907 in Mailand geboren, verbrachte Munari seine Kindheit und Jugend in Badia Polesine. 1925 kehrte er nach Mailand zurück und begann bei seinem Onkel, einem Ingenieur, zu arbeiten. Er studierte an der Accademia di Belle Arti di Brera und begann im Jahr 1927 Filippo Tommaso Marinetti und der futuristischen Bewegung als Teilnehmer der zweiten Generation zu folgen. Seine Arbeiten zeigte Munari in zahlreichen Ausstellungen. Er beschäftigte sich mit dem Surrealismus, schuf Objekte aus Metall, setze sich mit Kinetik auseinander und begann 1930 als Grafik-Designer zu arbeiten (er war von 1939 bis 1945 Grafiker für Mondadori und Art Director des Magazins Tempo). Nach dem Zweiten Weltkrieg konzentrierte er sich dann auf den Bereich Industrie-Design. Im Jahre 1948 begründete Munari außerdem, zusammen mit Gillo Dorfles, Gianni Monnet und Atanasio Soldati, die Gruppe Movimento Arte Concreta.

Ein wichtiger Bestandteil seiner Arbeiten war immer der Versuch mit neuen Materialien und verschiedener Anwendung dieser Materialien zu neuen Ausdrucksformen zu gelangen. Er erfand ein neues Projektionsverfahren und erschuf bewegliche Plastiken, experimentierte mit Lichtprojektionen durch farbige Kunststoffe und entwickelte Kompositionen für eine Farblichttherapie.

Bruno Munari war Teilnehmer der Biennale von Venedig (1962 und 1970), der documenta III (1964) und auch der 4. documenta (1968).

 

De Padova

Eine ganz andere, aber ebenfalls sehr interessante Geschichte ist die von De Padova. Sie begann 1956 als Maddalena Corti De Padova zusammen mit ihrem Ehemann Fernando, erste Möbel und Objekte aus Skandinavien importierte, um sie in einem Geschäft in der Via Montenapoleone in Mailand zu verkaufen und in ganz Italien zu vertreiben … Alles über De Padova unter depadova.it/en/company



















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