The Great Graphic Boom

National Museum of Art, Architecture and Design, Oslo 

– 28. Mai 2017

nasjonalmuseet.no


Die Jahrzehnte nach dem zweiten Weltkrieg waren für die Vereinigten Staaten von Amerika von Spannungen geprägt. Politische Ereignisse wie der Vietnamkrieg, Protestbewegungen oder die Watergate-Affäre erschütterten das Land. Die kulturelle Szene hingegen blühte auf und erlangte dank ihrer Originalität weltweite Anerkennung. Das National Museum of Art, Architecture and Design in Oslo fokussiert sich aktuell mit der Ausstellung „The Great Graphic Boom“ [Der große Grafikboom] auf einen Aspekt dieses Durchbruchs: das große Interesse an Druckgrafik, das um die 1960er-Jahre entstand.




Das politische Klima in Europa führte dazu, dass viele Künstler während der 1930er- und 1940er-Jahre in die USA auswanderten, wodurch die Stadt New York schon bald darauf eine blühende Kunstszene hervorbrachte. Lebendige Pinselstriche und Farbflächen dominierten den abstrakten Expressionismus der New Yorker Schule, dessen Begriff 1946 durch den Kunstkritiker Robert Coates geprägt wurde. In den 1960er-Jahren entfernten sich viele Künstler vom Expressionismus und starteten Kollaborationen mit professionellen Druckereien. Während die Pop-Art Gebrauch von der Popkultur und den Konsumgütern machte, reduzierte der Minimalismus alles auf abstrakte, sich wiederholende Formen.

 

„The Great Graphic Boom“ stellt in vier Räumen die Arbeiten von 23 Künstlern aus, die prägend für die unterschiedlichen Kunstströmungen waren, die aus dieser Zeit hervorgingen. Zu finden sind prominente Beispiele des Expressionismus, wie die „Cantos Serie“ von Barnett Newman (1963) sowie Kunstwerke der Pop-Art, wie Roy Lichtensteins „Brushstroke“ (1965) oder Andy Warhols „Campbell’s Soup Cans“ (1962), aber auch Arbeiten von Lee Bontecou, Bruce Nauman, Robert Rauschenberg und Helen Frankenthaler.

 

Jeden Dienstag von 16 bis 18.45 Uhr gibt es einen offenen Workshop für Druckgrafik. Die Ausstellung ist eine Kollaboration mit der Staatsgalerie Stuttgart. Eine Terminübersicht weiterer Ausstellungen des National Museums ist online verfügbar.



















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